Die Turnier in Zypern war für Roman Zirnwald, Daniel Graßmück und Luka Wraber auf jeden Fall die Reise wert: einmal Halbfinale, zweimal Viertelfinale und einmal Achtelfinale!Im Mix konnten sich Roman Zirnwald und seine neue Partnerin Elisabeth Baldauf schon bei ihrem zweiten gemeinsamen Turnier ins Halbfinale spielen. Nach einem Dreisatzkrimi in der ersten Runde, 22:20 im dritten Satz gegen ein französisches Duo, konnten sie im Achtelfinale einen klaren Sieg gegen die Nummer zwei des Turniers aus Griechenland feiern. Im Viertelfinale boten die beiden ihr bestes Spiel. Gegen die starke russische Paarung Golovanova/Ivanov feierten sie einen 21:18 und 21:18 Sieg. Mit viel Einsatz und dem richtigen Maß an Aggressivität kamen sie immer wieder mit tollen Punkten durch. Im Halbfinale erwischten Zirnwald/Baldauf einen schlechten Start und verloren den ersten Satz. Im zweiten lagen sie schon 16:18 zurück, doch mit viel Kampfgeist konnte der Satz doch mit 22:20 gewonnen werden. Eine sehr gute Aufschlagleistung verhalf den Gegnern zu einer 19:6 Führung. Zwar konnten Roman und Lisi noch auf 15:20 aufholen, doch die Aufholjagd war zu spät.
Luka Wraber setzte sich in Runde Eins gegen einen Russen nach guter Leistung in zwei Sätzen durch. Auch Daniel Graßmück spielte ein gutes Match und gewann gegen einen Engländer in zwei Sätzen. Im Achtelfinale kam es zum Aufeinandertreffen der beiden. Luka Wraber legte gleich sehr gut los und ließ Daniel Graßmück nicht ins Spiel kommen. Daniel wirkte müde und Luka bestach unter anderem mit seiner Fitness. Luka gewann 21:17 und 21:7. Im Viertelfinale war dann gegen den amtierenden Jugendweltmeister, dem 16-jährigen Vivtor Axelson (DEN), Endstation. Er verlor 5:21 und 10:21.
Im Doppel waren Roman Zirnwald und Daniel Graßmück ebenfalls im Viertelfinale. Gegen eine dänische Paarung verloren die beiden 17:21 und 18:21.
Roman zu dem Turnier: "Wir haben im Mix echt tolle Spiele gezeigt, mit dem Halbfinale bin ich sehr zufrieden, auch wenn die Niederlage bisl schmerzt. Aber wir sind auf einem sehr guten Weg, es war ja erst unser zweites Turnier. Luka hat auch wieder sein Potential gezeigt, im Viertelfinale hat er aber genauso keine Chance gehabt wie alle anderen die gegen Axelson gespielt haben."