Roman
Zirnwald musste sich im Herrendoppel bei der EM im Achtelfinale den Deutschen
Schöttler/Kindervater (Nr.3) klar in zwei Sätzen
geschlagen geben. Das Tempo und der
Druck des Weltklassedoppels war zu hoch für Roman und David, nur selten gelang es den beiden selbst in den Angriff zu kommen. Trotzdem ein toller Erfolg für Roman, der zum ersten Mal in einem EM-Achtelfinalestand.
Im Mixdoppel mit
Lisi Baldauf hatte Roman ein Freilos in der ersten Runde. Um den Einzug ins Achtelfinale standen Roman und
Lisi den Deutschen
Käsbauer/
Goliszewski gegenüber. Das letzte Duell gegen die beiden verloren sie ganz klar in zwei Sätzen, allerdings liegt dieses Spiel schon 18 Monate zurück. Roman und
Lisi starten sehr aggressiv in das Spiel und erspielten sich viele Punkte durch ihre gute Offensive. Keines der beiden Duos konnte sich entscheidend absetzen und bei 19:19 kam es zu einem spektakulären Ballwechsel in dem Roman dreimal am Boden lag und den Ball somit im Spiel
halten konnte, leider machten die Deutschen den Punkt am Ende doch. Auch den Satzball verwerteten die Deutschen zum 19:21. Das hohe Tempo vom ersten Satz hinterließ Spuren im zweiten Durchgang. Roman und
Lisi wurden ein wenig passiver, was sich auf diesem Niveau schnell rächt. Am Ende verloren sie auch den zweiten Satz nach tollem Spiel und großem Kampf 16:21.
"Die Leistung war sehr gut, vor allem der erste Satz. Das Tempo, das wir gegangen sind war wahrscheinlich das höchste was wir bis jetzt gespielt haben. Leider haben wir im zweiten Satz nicht mehr ganz dieses Tempo
geschafft. Das war der kleine Unterschied heute. Trotz der guten Leistung bin ich sehr enttäuscht dass wir verloren haben, der Sieg und das Achtelfinale waren ganz nah", so ein doch niedergeschlagener Roman
Zirnwald nach dem Mixdoppel.
Luka Wraber zeigte auch eine hervorragende Leistung im Spiel gegen
Pedro Matrtins (
POR). Er verlor knapp in drei Sätzen mit 19:21, 21:11 und 18:21. Auch
Luka schaffte es das hohe Tempo über lange Strecken des Spiels mitzugehen, am Ende fehlte nicht viel auf die Überraschung.
Lukas Fazit nach dem Spiel: "Ausgezeichnet gespielt, dumm verloren".
Die Leistungen der beiden lässt für das bevorstehende Bundesligafinale auf mehr hoffen. Am Samstag um 15 Uhr geht es in
Wolfurt mit dem ersten Spiel los.
Luka Petric war ebenfalls bei der EM am Start. Der Halbfinalheld der Bundesliga kam gehandikapt nach Schweden. Beim letzten Training
zuhause knickte er um und riss sich ein Band im Knöchel ein. Gegen den Russen
Malkov gab er im dritten Satz beim Stand von 2:11 auf. Bleibt zu hoffen dass er zum Finalspiel wieder fit ist.
[EM-Ergebnisse ...]
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